Bisherige Lesungen

Ein Ort (in Bayern)

17.12.2015, Seltsame Wege

 

Die Frage, die man an mich richtete, war schlicht: Ob ich mir vorstellen könne, für eine private Weihnachtsfeier als Knecht Ruprecht herzuhalten. Die Antwort, die ich gab, war noch schlichter: "Na logo!" Aber wie ich dann die Geschenke austeilte, da überkam mich so ein Gedanke: Nie hätte ich gedacht, dass mich mein Buch einmal zu so einer Rolle verhilft. Das Leben nimmt manchmal richtig seltsame Wege.

Wiesau (Bayern):

30.07.2015, Ein überraschendes Angebot

 

Als mich vor ein paar Monaten ein Deutschlehrer der EDV-Schule Wiesau fragte, ob ich Interesse hätte, die anstehende Abschlussfeier literarisch zu begleiten, antwortete ich ganz spontan und verdammt schlagfertig: „Ja, ähm, also... Abschlussfeier sagten Sie, richtig?“ So gewann ich etwas Zeit zum Nachdenken. Er musste mir die Überraschung angesehen haben und klopfte mir väterlich auf die Schulter: „Aber tragen Sie etwas aus eigener Feder vor, am besten was aus dem EDV-Bereich.“ Dann verschwand er und ließ mich nachdenklich zurück. Er wusste genau, dass ich so ein Angebot unmöglich ausschlagen würde.

 

Nun bin ich schon so oft öffentlich aufgetreten, aber noch nie bin ich von meinem Publikum mit Applaus begleitet worden, während ich zum Rednerpult marschiere. Ja, das will ich gerne zugeben: In diesem Moment hatte ich wirklich Gänsehaut. Aber ich glaube, das Publikum auch...

Weiden (Bayern):

13.12.2013, Todesstille

 

...füllte plötzlich den Raum, als die Geschäftsführerin des Schulungszentrums, Anja Hastaedt, das Wort an mich übergab. Mehr als 50 Gäste richteten ihren Blick auf mich und waren gespannt, was ich nun mit diesem Wort anfangen würde. Das Wort, das wegen meiner leicht kratzigen Stimme bleischwer in meiner Hand ruhte und das ich in diesem Augenblick am liebsten in den Raum geworfen hätte, damit es das Schweigen bricht. Auch diese Momente gibt es bei einer Lesung. Und es gibt auch Menschen, die selbst nach einer so anstrengenden Lesung auf dich zukommen und dir sagen, dass sie die Lesung wirklich wunderschön fanden. Das war eine Erfahrung, die ich gerne mit nach Hause genommen habe.

Flossenbürg (Bayern):

05.12.2013, Eine poetische Reise

 

Ja, dies war heute die zweite Lesung in der Modeboutique FLADERER. Und nein, diesmal habe ich nicht durch mein Buch geführt. Diesmal war alles ganz anders. Ich habe mit dem Publikum einen Streifzug durch die Poesie gewagt, rezitierte also Gedichte und Balladen von Goethe, Schiller, Busch, Storm, Rilke, Heine und Fontane. Meine erste Hörbuch-CD habe ich heute auch vorgestellt: "Michael Kunz liest: Eine poetische Reise". Ich habe mich also heute einmal an etwas ganz Neues herangewagt und bin dafür von den über 30 Gästen mit einem Applaus belohnt worden, der fast eine ganze Minute andauerte. Der längste Applaus, den ich je bekommen habe.

Flossenbürg (Bayern):

01.02.2013, Sprache als Kleidung der Gedanken

Hierzu gibt es einen Pressebericht.

 

Mein Einsatz begann mit einem Zitat von Samuel Johnson, mit dem die Inhaberin der Modeboutique FLADERER das Wort an mich übergab: "Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken." Einige Gäste waren von sehr weit angereist: Amberg, Cham, Hof und sogar aus Sangerhausen (bei Leipzig). Dass diesmal gleich 80 Leute vor mir sitzen würden, kam völlig unerwartet, der Raum war brechend voll. Und weil nach meiner Erfahrung wirklich jedesmal nach der Lesung irgendein Gast auf mich zukommt und so gerne noch eine kleine Zugabe haben möchte, probierte ich einmal etwas ganz Ungewöhnliches aus: Beginn und Ende der Lesung rundete ich an diesem Abend mit jeweils einem Gedicht ab.

von links:

Ingeborg Fladerer, ich, Ursula Fladerer

Waldsassen (Bayern):

29.12.2012, Poetischer Abend

Hierzu gibt es einen Pressebericht

 

Mehrere Autor(inn)en lasen aus ihren bislang unveröffentlichten Gedichten und Geschichten vor. Für mich war es heute ein spannender und unterhaltsamer Abend, den ich zu Beginn und am Ende jeweils mit einer kleinen Gastlesung begleiten durfte.

Kollnburg (Bayern):

27.11.2012, Wenn Worte Wirken Wollen

Hierzu gibt es einen Pressebericht.

 

Dass diesmal nicht ganz so viele Gäste kamen, fand ich zwar ein bisschen schade, aber umso mehr habe ich mich über die Diskussionsrunde gefreut, die im Anschluss ganz spontan entstand. Markante Stimmen und überraschende Effekte wirken intensiver, wenn ich gemütlich mit meinen Zuhörern an einem Tisch sitze.

Waldassen (Bayern):

26.10.2012, Lesung für die Lebenshilfe

 

Heute las ich im Café LebensART. Träger dieses Cafés ist die Lebenshilfe Tirschenreuth. An sie habe ich 50 % der Eintrittsgelder gespendet. Für mich war diesmal übrigens eine Premiere, da ich heute einen ganz anderen Vortragsstil ausprobiert habe. Die heute verwendete Lesetechnik möchte ich auch in meinem Hörbuch umsetzen.

Links im Bild steht auf der Tafel: "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit." Ein Zitat von Karl Valentin.

Kleinwallstadt bei Frankfurt (Bayern):

12.10.2012, Langer Leseabend bei Kerzenschein

Hierzu gibt es einen Pressebericht.

 

Ich hatte das Gefühl, die Luft knisterte förmlich vor Spannung, die sich nach meiner ersten Szene schlagartig in einem Zwischenapplaus entlud. Es waren 60 Zuhörer gekommen. Die Presse beurteilte meine Lesung als "sehr ausdrucksstark und unterhaltsam". Für mich war die Lesung ein wunderschönes Erlebnis und eine tolle Gelegenheit, meine Autorenkollegen (Foto unten) wieder zu treffen.

von rechts:

Gisela Kunhart, Dieter Janz, Yvonne Arnhold, meine Verlegerin Evelyne Kern, ich.

Pößneck (Thüringen):

02.06.2012, Mitteldeutsche Buchmesse

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Hier in Pößneck wurden die Harry-Potter-Bücher gedruckt. Dieses Jahr gab es nun auch die erste Mitteldeutschen Buchmesse, die Bilanz war: 71 Aussteller und rund 2.150 Besucher. Diese Buchmesse war ideal, um ein paar sehr interessante Kontakte zu knüpfen. Die Messe wurde von dem Schauspieler Manfred Krug am 01.06.2012 eröffnet und deswegen ergab sich für mich die wunderbare Gelegenheit, mit Manfred Krug ein paar persönliche Worte zu wechseln. Pößneck möchte in zwei Jahren die Buchmesse wieder halten und wer weiß: Vielleicht lese ich dann bereits aus meinem zweiten Buch.

von links:

Evelyn Kreißig, ich, Stefan Tschök, Evelyne Kern

Leipzig (Sachsen):

17.03.2012, Kein Wort brach das Schweigen

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Auf einer Buchmesse geht es ja immer unruhig zu, das war bei "Leipzig liest" nicht anders, als ich mit meiner Lesung begann. "Leipzig liest" ist Europas größtes Lesefest. Jede Lesung ist anders, aber diese Lesung war außergewöhnlich!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meiner Verlegerin Evelyne Kern, die mir diese Lesung ermöglicht hat - an einem Platz, an dem sonst nur sehr namhafte Autoren lesen. Sie hat damit sehr großes Vertrauen in mich gesetzt, denn der Saal bietet 120 Menschen Platz und bei dem riesigen Angebot an Lesungen sind die Zuhörer sehr wählerisch. Je mehr ich allerdings in Fahrt kam, desto voller wurde der Saal und am Ende sahen mich unzählige Augen schweigend an und ich war fix und fertig - aber total gerührt von dem überwältigenden Applaus, der im nächsten Augenblick losging.

Bedanken möchte ich mich bei meiner Autorenkollegin Jasmin Meranius, die extra aus Frankfurt angereist war, um bei meiner Lesung dabei zu sein. Ich habe mich auch sehr über das Wiedersehen mit Dieter Janz und meine erste Begegnung mit Gisela Kunhart, Evelyn Kreißig und Stefan Tschök gefreut.

Tirschenreuth (Bayern):

06.03.2012, Lesung in der Stadtbücherei

In Tirschenreuth habe ich meine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, weshalb es mir sehr wichtig war, auch hier eine Lesung zu halten. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Christl Gleißner und Ihrem Team für die wirklich professionelle Organisation und die tolle Bewirtung. Mein Buch gibt es ab sofort auch hier in der Stadtbücherei zum Ausleihen. Wer auf die Homepage der Bücherei gehen möchte, klickt bitte auf das Bild unten.

Waidhaus (Bayern):

24.10.2011, Lesung im Kerzenschein

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Das Restaurant La Vida in Waidhaus war voll besetzt und schmeichelte den Zuhörern mit einem sehr romantischen Ambiente im Kerzenschein. Diese Lesung in meinem Heimatort war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, weil ich vor einem ganz tollen Publikum lesen durfte, das mir am Ende einen überwältigenden Applaus geschenkt hat. Unter meinen Gästen hatte ich auch einen heimlichen Ehrengast, denn nach ihm habe ich eine Figur in meinem Roman entwickelt. Es ist die einzige Roman-Figur, die ich nach einem echten Menschen entworfen habe: Charles.

Sulzbach-Rosenberg (Bayern):

06.09.2011, Minerva liest (Frühstückscafé)

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Etwa 40 Gäste kamen in den Lesesaal der Buchhandlung Dorner in Sulzbach-Rosenberg, die mich zur Lesung eingeladen hatte. Das schönste Erlebnis war die Reaktion einer Zuhörerin, als ich ihr gerade ein Buch signierte: "Sie haben eine besondere Begabung, weil Sie sehr einfühlsam schreiben und unheimlich packend vorlesen."

Bayreuth (Bayern):

12.08.2011, 3. Oberfränkische Mondscheinlesung

"Trotz Regen und hinter den Wolken verstecktem Mond kamen zahlreiche Literaturfreunde zum Restaurant "Wiegner 1872" in Bayreuth, um fünf Autoren des Verlag Kerns im schönen Ambiente des Restaurants zu lauschen. Bei kleinen Speisen und erlesenem Wein ließen sie sich von wundervollen Geschichten und Gedichten bezaubern. [...] Sein Debüt als Romanautor gab Michael Kunz mit seinem wunderbaren Roman "Das Geheimnis der goldenen Brücke". Seine mitreißende Art zu lesen, veranlasste das Publikum immer wieder zu spontanem Zwischenapplaus und am Ende seiner Lesung zu einem Beifallssturm." Quelle: Verlag Kern, Bayreuth